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  • Die „Wort-Gefechte“ des Donald TRUMP. Oder: Teuflisch gutes Kampagnen-Marketing, Made in USA!

Jürgen Dawo: Manchmal gewinnt man. Manchmal lernt man.

Vor drei Jahren haben wir über die Positionierung des Unternehmen Town&Country einen Blogtext veröffentlicht. Mit Herrn Jürgen Dawo, CEO von Town&Country  durften wir damals ein Interview führen. Aktuell stand uns Jürgen Dawo wieder für ein Interview zur Verfügung. Wir fragen ihn natürlich speziell zu einem aktuellen Thema. Die „C-Krise“, wenn es denn überhaupt eine Krise ist?

 

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Jürgen Dawo macht aus Risiken Chancen.

 

Renner: Herr Dawo, wie hat sich Town&Country in den Jahren 2017 bis 2020 entwickelt?
Konnten Sie ein signifikantes Wachstum realisieren?

Jürgen Dawo: Ja, der Umsatz stieg von 2017 von ca. 680 Millionen auf knapp über eine Milliarde Euro. Damit haben wir ein Wachstum von über 50 % erreicht.

Renner: Gab es besondere Wachstums-Regionen, bzw. Angebote für Hauskäufer, welche besonders gut gelaufen sind?

Jürgen Dawo: Gerade ländliche Regionen im Großraum größerer Städte trugen zu diesem Wachstum bei. Die sogenannten “Normalverdiener“ können sich in den Städten ein Haus bzw. das Grundstück so gut wie gar nicht mehr leisten.

Renner: Sprechen wir jetzt über ein besonderes Datum, den Beginn eines deutschlandweiten lockdowns. Wie hat sich dieser Schock für Town&Country ausgewirkt?

Jürgen Dawo: Wir mussten, wie so viele, die Digitalisierung sofort umsetzen. Noch im März haben wir täglich ein Webinar für unsere Partner*Innen aufgesetzt. So konnten wir signalisieren, dass wir als Franchise-Zentrale für unsere Partner*Innen da sind.

Renner: Wie haben die Kunden mehrheitlich reagiert?

Jürgen Dawo: Unglaublich! Bereits im April konnten wir über 150 Häuser durch das umgestellte Beratungsgespräch und ohne einen persönlichen Kontakt digital bzw. übers Internet verkaufen. Das haben wir so nicht erwartet.

Renner: Wie haben Ihre Franchisepartner auf diesen Schock reagiert?

Jürgen Dawo: Natürlich waren unser Partner*Innen sehr verunsichert, doch durch unsere täglichen Webinare und vertiefende Onlineseminare konnten wir unsere Verkäufer*Innen auf den digitalen Vertrieb einstellen. Sie waren dankbar Teil einer großen Familie zu sein und konnten mit allen Problemen wie Hygienevorschriften oder Beratungen in der Corona-Zeit von uns kompetente Unterstützung erwarten.

 

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Kaum zu glauben: Es ist möglich, ganze Häuser online zu verkaufen.

 

Renner: Wie haben Sie persönlich auf die „C-Situation“ reagiert?

Jürgen Dawo: Mir war von Anfang an klar, dass wir eine besondere Situation bekommen und sich diese in die Länge zieht. Wir haben vor allem unseren Müttern im Unternehmen alles ermöglicht, um Kinderbetreuung, Homeschooling und Beruf miteinander vereinbaren können. Es hieß oft Tränen trocknen. Generationen vor uns hatten größere Krisen zu bewältigen und Kriege zu verarbeiten. Also Ärmel koch krempeln und nach der Corona-Krise alle Kraft wieder in neues Wachstum investieren.

Renner: Welche der beschriebenen konkreten Maßnahmen waren besonders erfolgreich?

Jürgen Dawo: In Summe trugen alle Maßnahmen zu einem erfolgreichen Abschluss des ersten Coronajahres 2020 bei.

Renner: Gibt es Überlegungen, die Haus-Angebote in Zukunft zu verändern?

Jürgen Dawo: Gerade das so oft kommentierte Homeoffice führt dazu, dass wir bei noch mehr Häusern das fünfte Zimmer anbieten müssen.

 

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Typische Grundrisse bei T&C. home-office ist fester Bestandteil des Hauses.

 

Renner: Welche Trends/technische Innovationen werden Sie in Zukunft nach vorne bringen?

Jürgen Dawo: Allen voran darf der Klimawandel nicht vernachlässigt werden. Wir müssen in der Zukunft noch nachhaltiger bauen. Wobei Nachhaltigkeit nicht nur weniger Heizkosten bedeutet, sondern auch weniger Verbrauch von Baustoffen wie Schotter, Sand, Zement, Holz etc. Town & Country Haus arbeitet hier im direkten Vergleich mit Anbietern ähnlicher Produkte bereits um 25 % nachhaltiger. Das wollen wir in den nächsten Jahren noch weiter voranbringen.

Renner: Haben Sie eine eigene Produktentwicklung, oder holen Sie sich auch Ideen von außen?

Jürgen Dawo: Über 350 Town & Country Partner*Innen kommen täglich mit Interessenten und Bauherren aus ganz Deutschland in Kontakt. Das heißt wir haben an 365 Tagen im Jahr Marktforscher am Markt, die uns immer wieder berichten was es zu verbessern gibt oder welche Produkte bei uns fehlen. Natürlich haben wir auch eine eigene Produktentwicklungsabteilung.

Renner: Bitte ein positives Schlusswort für Ihre Unternehmer-Kollegen/innen.

Jürgen Dawo: Mein Motto ist: Auch aus Steinen, die Dir in den Weg gelegt werden, kannst du Stufen zu Erfolg bauen. Und wenn es mal schief geht sage ich mir, manchmal gewinnt man, manchmal lernt man!

Renner: Die marketing akdemie mittelstand bedankt sich für dieses Interview und wünscht Ihnen und Ihrem gesamten Team weiterhin viel Erfolg.

 

In diesem Sinne

Ihr Sebastian G. Renner, Cheftrainer marketing akademie mittelstand
Markenregisseur mit „Gespür“ für Text.