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Eine „edle Positionierung“ im Handwerker-Marketing: Robert Paulus hat mit „EDLE RÄUME“ eine Tradition neu erfunden.

„Früher war der Handwerksmeister ein gemachter Mann, der Lehrer oder Beamte dagegen ein „armer Schlucker“ (frei übersetzt: Ein Wirtshausbesucher, der sein Bier nicht selbst bezahlen konnte), so der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger in einem Interview. Damit ist gemeint: Ein Handwerksmeister genoss jahrhundertelang höchsten Respekt und Anerkennung. Und kein Kunde hätte es sich erlaubt, mit dem Handwerksmeister um den niedrigsten Preis zu feilschen.

Warum hat das Handwerk diese herausragende Wertschätzung verloren?

Das frage ich Robert Paulus, Malermeister und Initiator des Netzwerkes EDLE RÄUME. „Weil wir uns durch die Industrie zum Anstreicher haben degradieren lassen. Und deshalb in den Augen des Kunden zu unkreativen und austauschbaren me-too Firmen und Erfüllungsgehilfen geworden sind. Das wollte ich nicht länger mitmachen“, so sein Statement. Auf meine nächste Frage, auf welchem Wege Robert Paulus zu der Positionierung „EDLE RÄUME“ gefunden hat, kommt seine spontane Antwort: „Ich habe mich mit der Geschichte der Farbe auseinandergesetzt. Mit der Wirkung von Farben auf die Menschen, welche sich in einem evolutionären Prozess über Jahrmillionen entwickelt hat. Letztlich ist es doch so: Die Wahl der Farbe und die jeweilige Oberfläche ist für das Wohlfühlklima in einem Raum bestimmend. Also kann es doch nicht darum gehen, irgendeinen Farbton an die Wand zu klatschen, und das wars dann. Und ich habe mir Gedanken gemacht über das was ich wollte, die Menschen mit denen ich mich umgeben wollte. Gegenseitige Wertschätzung und Respekt sollten an erster Stelle stehen.“

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Natürliche Farben und Strukturen schaffen Ambiente und Wohlbefinden – edle Räume

Ein Malermeister als wichtigster Gestalter der Wohn- oder Arbeitsatmosphäre?

Als Raumgestalter par excellance? Weil Farbe kein toter Werkstoff ist, sondern Gefühl, Emotion und Ambition. So sieht es Robert Paulus und der Erfolg gibt ihm Recht. Mit seinen Kunden/innen führt er gewöhnlich bis zu 5 persönliche Gespräche, um deren Persönlichkeit, Wertsysteme und individuelle Ziele einfühlsam kennen zu lernen. Nur so gelingt es, seinen ambitionierten Kunden das richtige Farb- und Oberflächenkonzept vorzuschlagen. Finden auch Preisgespräche statt? „Ja, klar“, so Robert Paulus, „aber nicht gleich zu Beginn des Beratungsprozesses. Das ist eben der Unterschied und der Vorteil eindeutiger Positionierung.“                                         

Familie Gerber aus München:

Wir haben jetzt auch edle Räume! Schon der erste Kontakt am Telefon war professionell und äußerst freundlich. Der folgende Besuch im Showroom mit professioneller und charmanter Beratung lies unseren Wunsch nach Veränderung weiter wachsen. Die komplette Umgestaltung unseres Hauses in München, inklusive Badumbau, wurde im Folgenden von der Planung, Bemusterung bis zur Ausführung reibungslos und zu unserer vollen Zufriedenheit ausgeführt. Das sehr freundlichen Team um Robert Paulus erledigte in knapp 2 Monaten alle Arbeiten termintreu und mit offensichtlicher Freude an der Arbeit.

Zum Nachahmen empfohlen?

In rund 18 Monaten hat Robert Paulus schon 15 „Nachahmer“, sprich Partner für das Netzwerk EDLE RÄUME MASTERCLUB gefunden. Weitere Bewerber haben schon angeklopft. Das Netzwerk arbeitet nach einer gemeinsamen Philosophie und verfolgt stringent die definierte Positionierung. DER MASTERCLUB bietet seinen Mitgliedern immens große Vorteile und ein Dienstleistungs-Portfolio, (Marketing, Kundenpflege, Erfahrungsaustausch, Innovation, etc.) das der einzelne Malerbetrieb allein nicht „stemmen“ könnte. Näheres: www.edle-raeume.de.

Mein Fazit: Zum Nachahmen empfohlen, auch für andere Gewerke. 


Ihr Sebastian G. Renner*
marketing akademie mittelstand

*gelernter Handwerker, jedoch nur mittelmäßig begabt.