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„Ein bayerisches Dirndl ist kein Faschingskostüm, sondern wertvolles Kulturgut. Deshalb habe ich TRACHTENWAHNSINN gegründet.“

Gute Geschäftsideen entstehen meist durch Zufälle. So war es reiner Zufall, dass der gebürtige Münchner Manfred May, damals Filmkaufmann in Wiesbaden, bei einem hessischen Weinfest einige hübsche Mädchen beobachtete; sie waren gekleidet in Dirndl, die ihn eher an ein (billiges) Faschingskostüm erinnerten. Das kann doch nicht sein, so resche Mädchen, wer hat die denn so bescheuert eingekleidet, so dachte er.  Und aus diesem spontanen Gedanken heraus entstand die Marke TRACHTENWAHNSINN.

Reportage über die Markenpositionierung der Firma TRACHTENWAHNSINN
Manfred May - Inhaber von TRACHTENWAHNSINN

Starke Marken werden meist nicht von „Produkt-Experten“ gegründet, sondern von Quereinsteigern oder eben Unternehmern mit der richtigen Positionierungs-Idee und dem Gespür für die unterbewussten Wünsche der Menschen/Kunden. Und so ist es kein Wunder, dass Manfred May, der das bayerische Dirndl für ein „wertvolles Kulturgut und das schönste Kleidungstück der Welt“ hält, gleich mit seiner ersten Kreation auf der Fashion Week in Berlin den begehrten Designer-Preis „United Fashion Award“ gewonnen hat. Das richtige Signal für den Start seines Unternehmens TRACHTENWAHNSINN im Jahre 2016. Auf „Dirndlpartys“ im privaten Kreis konnte er immerhin – so aus dem Stand heraus – schon 200 Dirndl aus eigener Kreation verkaufen.

Reportage über die Markenpositionierung der Firma TRACHTENWAHNSINN
Erste Kollektion von TRACHTENWAHNSINN 

Die weiteren Stationen seines Weges als Unternehmer: 2017 wurde der erste TRACHTENWAHNSINN-Laden in der Verdistrasse in München eröffnet. Danach folgten Läden in Olching und Germering, nachdem der Münchner Laden wegen Abriss verlassen werden musste. Bis heute hat Manfred May rund 1000 Mädchen und Frauen pro Jahr mit seinen Dirndln attraktiver gemacht, die limitierte Dirndlkollektion wird abgerundet durch Lederhosen für Männer und die dazu passenden Accessoires. Die Säule des Erfolgs lautet „Fashion Design Made in Baravia“Bayern und bester Qualität der Stoffe, die Preise sind moderat. „Kaum zu glauben, dass es möglich ist, so schöne Dirndl für rund 300 Euro oder weniger zu bekommen“ ,so das Statement einer begeisterten Kundin.

Reportage über die Markenpositionierung der Firma TRACHTENWAHNSINN
So schaut´s drin aus 

So hätte es weiterlaufen können, wenn nicht  im Januar 2020 im chinesischen  Wuhan ein teuflisches Virus entdeckt worden wäre, das sehr schnell und nachhaltig seinen Weg nach Europa und – leider- auch nach Bayern gefunden hat. Die danach folgenden Einschränkungen der persönlichen Bürger-Freiheiten und nahezu alle Absagen großer Veranstaltungen (Frühlingsfest, Konzerte, Oktoberfest etc.) haben TRACHTENWAHNSINN natürlich stark – beinahe existenziell – getroffen. Denn wer schafft sich denn neue Trachtenmode an, wenn es keine Chance gibt, sie auch auszuführen . . .? Doch Manfred May hat das Richtige getan und sofort eine Kollektion von passenden Mundschutzmasken aus seinen hochwertigen Stoffen produziert. Während viele andere Unternehmer buchstäblich in Agonie verfallen sind, ist Manfred May mit dieser Idee groß in den Medien präsent. „Ich glaube fest daran, dass ich mit meinen neuen Produkten die Kurve kriege, und weiter meinen Traum realisieren kann; die schönsten Kleidungsstücke für meine Kunden und Kundinnen zu kreieren“. Und weil der Glaube bekanntlich Berge versetzt, hoffen wir mit Manfred May, dass die C-krise sehr bald ein Thema für den Geschichtsunterricht sein wird.

-> Hier Maskenmodelle im Überblick

Reportage über die Markenpositionierung der Firma TRACHTENWAHNSINNReportage über die Markenpositionierung der Firma TRACHTENWAHNSINN

Alles Gute, lieber Manfred wünscht Dir

Ihr Sebastian G. Renner 
marketing akademie mittelstand